Der Kontrast könnte nicht größer sein! Hier auf dem Bild die Pieta – also die Schmerzensmutter Maria, die ihren toten Sohn voll Trauer in ihrem Schoß hält, in unseren Städten und Dörfern die Läden voll mit Schokohasen und Ostereiern.
Was bedeutet uns die Fastenzeit heute noch? Sieben Wochen ohne Süßigkeiten, sieben Wochen ohne Alkohol und Handy? Wollen wir damit beweisen, wie willensstark wir sind? In den sieben Wochen geht es aber um mehr, es geht um Mitgefühl, um das Durchstehen von Leid und Angst, um Trost und Vertrauen.
Dereinst haben wir uns in unserer Kirche in Glogowatz jeden Fastensonntag zum Kreuzweg versammelt und gesungen:
Christi Mutter stand mit Schmerzen,
bei dem Kreuz und weint von Herzen,
als ihr lieber Sohn da hing.
Wer nicht mit der Mutter weinen,
seinen Schmerz mit ihrem einen,
leidend bei des Sohnes Tod.
Jesus, wann mein Leib wird sterben,
lass dann meine Seele erben
Deines Himmels Seligkeit!
Eine gesegnete Fastenzeit wünschen wir in der die BeSinnung im Mittelpunkt steht
HOG Glogowatz